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A journey by foot crossing Northern Italy, Austria, the Czeck Republic and finally Poland to talk about memory…

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Fahrtrichtung

A piedi attraverso l’Italia, l’Austria, la Repubblica Ceca e la Polonia per parlare di memoria e per fare memoria, cercando di recuperare un senso tra passato, presente e futuro: un viaggio fatto di strada, di relazioni concrete e di rapporti umani vitali, percorrendo le tappe della deportazione, fermandosi, incontrando i giovani.

cartolina

Un viaggio che cerca di ridare significato al “Tempo estorto all’Uomo” attraverso un percorso in cui la lentezza e la relazione diventano valori fondanti: perché solo lentamente possiamo prenderci il tempo della cura di noi stessi e della conoscenza degli altri; procedendo, passo dopo passo, possiamo aggregare e costruire una comunità itinerante che condivide e partecipa; solo lentamente, in punta di piedi crediamo si debbano raggiungere i luoghi della disumanizzazione, perché ci vogliono forza e rispetto per affrontarli e condividerli; solo con pazienza possiamo conquistare una via verso la conoscenza.

Was ist heute die Erinnerung und was bedeutet es, sich an die Shoa, die Massenvernichtung des jüdischen Volkes in Europa unter dem Dritten Reich zu erinnern?

In einem kürzlich gegebenen Interview warnt uns Prof. Alberto Cavaglion davor, in die Falle einer Art Feierexzess, als „Memorosität“ bezeichnet, zu tappen: eine Vorspiegelung von Erinnerung, ein wenig rituell und umschrieben, der Benalität ausgeliefert und eine betäubende Wirkung durch eine kommunikative Überfülle verbreitend.

Alle erklären die Notwendigkeit von der Erinnerung zu sprechen und vor allem zu TUN, aber die Methoden und die Annäherung müssen zu einem Instrument werden, nicht zum Endziel. Sich an einem oder zwei Tagen im Jahr zu erinnern führt sogar zu Ablehnungsreaktionen, lässt eine schwache Erinnerung an der Oberfläche zurück die keine Konfrontation schafft, noch zum Nachdenken einlädt und nicht dazu beiträgt, zwischen den Personen ethische Verbindungen und tiefgehende Identifikationen zu schaffen.

Aus diesen Gründen glauben wir als Theaterkünstler, dass es unumgänglich ist, eine Linie zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu ziehen; daher kommt der Sinn der Reise: einer Reise, die eine laizistische Wallfahrt sein will, in der physische und sprituelle Dimension verschmelzen; eine Reise, gemacht aus Straße und Ermüdung aber zur selben Zeit aus konkreten Verbindungen und vitalen menschlichen Beziehungen mit der Umwelt. Die Etappen der Deportation zu durchlaufen, stehen zu bleiben, junge Leute zu treffen, bedeutet, sich wieder einer Geschichte zu nähern, die zu uns gehört und die wir uns nicht erlauben können zu leerer Abbildung zu machen.

Eine Idee, die versucht der „Zeit des Menschen“ wieder einen Sinn zu geben durch einen Verlauf, in dem die Langsamkeit zu einem Wert wird, denn nur langsam können wir die Zeit zu einer Sorge um uns selbst und die anderen wiederfinden; im Vorwärtsgehen, Schritt für Schritt, können wir eine wandernde Gemeinschaft zusammscharen und schaffen, die teilt und teilnimmt; nur langsam, auf Zehenspitzen, muss man, glauben wir, zurückkehren zu den Stätten der Entmenschlichung, denn das verlangt von uns Kraft, Respekt und Demut, um ihnen gegenüberzutreten und sie zu erleben; nur mit Geduld können wir eine neue Kraft erringen, die fähig ist, Bewusstsein zu schaffen…….

Unsere Idee ist eine, die vom Theater ausgeht, und zum Theater will sie, durch die Reise, zurückkehren; denn wir glauben, dass das Theater durch durch seine Natur und seinen Ursprung dazu beitragen kann, eine Erinnerung wiederherzustellen und wieder Gemeinschaft zu schaffen, und wir sind überzeugt, dass in diesem Verlauf eine wichtige Rolle im Schutz vor Uneinigkeit und im Kampf gegen die Gleichgültigkeit entstehen kann.

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